Unser Palästina-Soli-Café muss am 9. August leider ausfallen. Das nächste Café ist am 6. September! Die aktuellen Termine findet ihr immer unter Palästina-Soli-Café.
Am Mittwoch und Donnerstag (24. und 25.06.) findet an der Uni Potsdam im privaten Hasso-Plattner-Institut (HPI) erneut die sogenannte „Potsdamer Konferenz für nationale Cyber-Sicherheit“ statt, mit hochrangigen Führungskräften des BND, des Verfassungsschutz, der Bundeswehr, des BKA, des Bundesinstituts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), dem israelischen staatlichen Rüstungskonzern Rafael sowie vielen weiteren Akteuren.
Am 13. Juni nahmen in Babelsberg etwa 200 Menschen an einer Demonstration gegen das 75jährige Jubiläum der Bundespolizei statt – Motto: „75 Jahre Staatsgewalt & Repression – ohne uns!“.
Der Völkermord in Gaza hat die Lage der Palästinenser*innen wieder ins allgemeine Bewusstsein gerückt: 75 Jahre Vertreibung, Unterdrückung bis hin zu Auslöschung. Diese Situation ist das Resultat von Kolonialismus und Imperialismus – bis zum heutigen Tag. Widerstand und Protest dagegen wird kriminalisiert und mit Polizeigewalt unterdrückt, gerade auch in Deutschland.
Wir laden als Vernetzungsgruppe „Potsdam for Palestine“ regelmäßig zu offenen Treffen ein, um uns rund um diese Themen auszutauschen. Wir möchten uns bei Kaffee und Kuchen kennenlernen und über aktuelle Geschehnisse unterhalten.
Potsdam for Palestine zeigt: „Die Stimme von Hind Rajab“
👉 Freitag, 22. Mai 2026, 18 Uhr
👉 Casino der Fachhochschule Potsdam
Eine Familie flüchtet vor dem Krieg, als die israelische Armee ihr Auto beschießt. Das kleine Mädchen Hind Rajab sitzt plötzlich allein mitten in Gaza in einem Kleinwagen fest und telefoniert um Hilfe. Draußen sind Schüsse und Panzer zu hören. Während die Stunden vergehen, versucht sie ruhig zu bleiben und gerettet zu werden.
Am gestrigen Kampftag der Arbeiter*innen haben wir uns mit unserem Banner „Stoppt den Genozid in Gaza!“ an der Jugend- und Arbeiter*innen-Demo des DGB beteiligt. Vom Magnus-Zeller-Platz im Schlaatz liefen wir gemeinsam lautstark und kämpferisch mit Kolleg*innen verschiedener Gewerkschaften, der gewerkschaftlichen Jugendverbände und diverser linker und sozialistischer Gruppen. Unsere Rufe, wie „Freiheit für Palästina!“ oder „Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt!“, wurden von anderen Teilen der Demo gerne aufgenommen und mitgerufen.
Die folgende Rede wurde bei der Abschlusskundgebung unserer Demonstration am 28. Februar gehalten.
Hi Leute! Es tut gut, euch alle hier zu sehen. Vor zwei Jahren noch gab es in Potsdam fast keine sichtbare Palästina-Solidarität. „Linke“ Orte waren im Sinne der deutschen Staatsräson von „Solidarität mit Israel“ dominiert und es gab kaum Berührung mit migrantischer politischer Organisierung.
Seitdem hat sich die Situation der Palästina-Solidarität massiv verbessert!
Die folgende Rede wurde am 28. Februar 2026 bei der Auftaktkundgebung unserer Demonstration in Potsdam gehalten.
Seit dem 10. Oktober 2025 gilt in Gaza die sogenannte Waffenruhe. Sie sollte die Freilassung von Geiseln und Gefangenen ermöglichen, den Rückzug des israelischen Militärs aus Teilen des Gaza-Streifens einleiten, ausreichenden Zugang zu Hilfsgütern sicherstellen und natürlich die Kampfhandlungen sofort beenden. Friedrich Merz sinnierte schon vor ihrem Inkrafttreten, es gebe nun in Deutschland keinen Grund mehr, für Palästinenser*innen auf die Straße zu gehen. Endlich solle wieder innenpolitische Ruhe einkehren.
المكان: بوتسدام، ألتِر ماركت (عند أعمدة الحَلْقة بجانب البرلمان الإقليمي)
تستمر الإبادة الجماعية بحق الشعب الفلسطيني ,حتى بعد ما سُمّي بـ “وقف إطلاق النار”. فإسرائيل تنتهك الاتفاق يوميًا تقريبًا وتواصل قتل الفلسطينيين. وتقيد دخول المساعدات الى غزة الى كميات ضئيلة جدًا من ، وتمنع وصول المنظمات الدولية الإنسانية إلى القطاع.